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2012

ZOOPHILIE

ZOOPHILIE

21 × 29,7 cm + 42 × 29,7 cm | Bleistiftzeichnung

Hintergrund:

»Der sexuelle Kontakt mit Tieren ist für viele ein Tabuthema. Tatsächlich war es in Deutschland sogar lange straffrei und gilt seit 2013 lediglich als Ordnungswidrigkeit. Daher sei in fast keinem anderen Bereich die Dunkelziffer so hoch wie hier, schätzen Experten.

Unter Zoophilie versteht man im Allgemeinen das Hingezogensein zu Tieren, was oft auch sexuelle Handlungen umfasst. Wissenschaftler unterscheiden dabei drei Arten von Zoophilie, wie Nadia Wattad, Pressereferentin des Deutschen Tierschutzbunds e. V., auf PETBOOK-Anfrage erklärt.

So gebe es zum einen die rein sexuell motivierte Zoophilie, bei der dem Tier in der Regel keine Schmerzen zugefügt werden sollen – zumindest sei das die Intention der Täter während des Akts. Meist werden die Tiere schon von klein auf dafür konditioniert. Diese Art von Fehlprägung könne jedoch oft nur durch Gewalt wie Zwang oder Strafe erreicht werden, betont Wattad. So werden laut der Tierrechtsorganisation Peta in Indonesien Orang-Utan-Mütter getötet, um ihre Kinder in Tierbordellen für sexuelle Dienste zur Verfügung zu stellen.

Zum anderen gebe es die sadistisch motivierte Zoophilie, die auch als Zoosadismus bezeichnet wird. Hierbei entstehe die sexuelle Erregung durch das Quälen, Verletzen oder Töten von Tieren. Die dritte Art von Zoophilie sei schließlich die, bei der beide Motive erfüllt seien.«

(Quelle: www.petbook.de)

 

 

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