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2012
REACH
REACH
29,7 × 42 cm | Bleistiftzeichnung
Unikat: signiert und datiert, im Archivierungspassepartout, ohne Rahmen
Hintergrund:
Hintergrund:
» Das EU-Chemikalienüberprüfungsprogramm REACH sei ein gut gemeinter aber wissenschaftlich verfehlter Versuch, die menschliche Gesundheit und die Umwelt vor den Auswirkungen giftiger Chemikalien zu schützen, so das Fazit eines vor kurzem im Peer Review Journal ‚Medicolegal and Bioethics’ veröffentlichen Berichts. Die Autoren, Wissenschaftler aus Frankreich und Italien, kritisieren, dass sich die EU bei der Beurteilung von Chemikalien auf unzuverlässige Tierversuchsergebnisse verlässt.
Die EU-Chemikalienrichtlinie REACH steht für Registrierung, Evaluierung, Autorisierung von Chemikalien und sieht vor, tausende Chemikalien auf ihre Sicherheit für Mensch und Umwelt zu überprüfen. Die Autoren des Artikels halten Tierversuche für ungeeignet, menschliche Reaktionen vorherzusagen und fürchten, dass trotz eines Tiermassakers die öffentliche Gesundheit weiterhin durch Auswirkungen giftiger Chemikalien gefährdet sein wird.
So waren von 1.500 Substanzen, die bei Tieren zu Missbildungen der Jungen führten nur 40 auch bei Menschen embryoschädlich. Als Beispiel wird Bisphenol A angeführt, ein Weichmacher, der in Verdacht steht, Schäden bei der Fortpflanzung zu verursachen. In der wissenschaftlichen Literatur findet man widersprüchliche Angaben zur Reproduktionsgiftigkeit der Substanz, je nachdem welche Tierarten oder welche Zuchtlinien von Ratten und Mäusen verwendet wurden. « (Quelle: » aerzte-gegen-tierversuche.de)
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