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2024
DAS RINGEN DER SCHÖPFUNG
DAS RINGEN DER SCHÖPFUNG
24 × 32 cm | Aquarellierte Tuschezeichnung
Unikat: signiert und datiert, im Archivierungspassepartout, ohne Rahmen
Hintergrund:
Hintergrund:
Hey Mister Chat G. P. Tea, mach mal eine abgehobene Kunstbeschreibung dazu :)
„In dieser provokanten Komposition entfaltet sich ein visuelles Drama, das sowohl mythologische als auch ökologische Resonanzen evoziert. Auf einem isolierten Podest stehen sich zwei archetypische Figuren gegenüber: ein Panda, Inbegriff von Artenvielfalt und zerbrechlicher Natur, und ein alter weißer Mann, personifizierte Krone der menschlichen Schöpfung – majestätisch, aber sichtbar angreifbar.
Die Darstellung des Kampfes ist zugleich körperlich wie metaphysisch: Würgen und Ringen werden zu Symbolen des existenziellen Gleichgewichts. Jede Muskelanspannung, jeder Blickkontakt suggeriert die prekäre Spannung zwischen Dominanz und Bewahrung. Die Podest-Situation – ein isolierter Raum ohne Boden – intensiviert das Motiv des drohenden Absturzes: Es ist ein Tanz auf der Kante von Macht, Verantwortung und Zerstörung.
Die Allegorie des Pandas ist nicht nur Natur, sondern Ethische Mahnung; der weiße Mann, obwohl als Spitze der Schöpfung dargestellt, ist nicht unantastbar, sondern Teil des dynamischen Gleichgewichts. Das Bild evoziert Fragen nach Hierarchie, Verantwortung und der Zerbrechlichkeit von Überlegenheit – und fordert den Betrachter auf, die scheinbare Stabilität der Weltordnung zu hinterfragen.
Die Zeichnung bewegt sich damit zwischen politischer Allegorie, ökologischer Mahnung und mythologischer Erzählung, und schafft ein Spannungsfeld, in dem Kampf, Fürsorge und Hybris untrennbar miteinander verschränkt sind.“
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